COVID-Impf-Ticker

Das Bundesgesundheitsministerium teilt mit, dass 89 Prozent der gelieferten Impfstoffe bereits verimpft worden sind. Ähnlich wie die Vertragsärzte sollen künftig auch die Impfzentren Impfstoffe nach Bedarf bekommen, da die Impfzentren in vielen Regionen zum 30. September hin auslaufen und ein Schwerpunkt auf mobile Teams und kommunale Aktionen wie das „Impfen to go“ gesetzt werden soll. [Quelle]

Laut Kassenärzte-Chef Andreas Gassen besteht in den Praxen die Gefahr, dass Impfstoff weggeschmissen werden muss, weil er nur in größeren Fläschchen angeboten wird. Auch ein Teil der Impfdosen von Astrazeneca und Johnson & Johnson, die derzeit schwerer vermittelbar seien, müssten vielleicht entsorgt werden [Quelle]

Rückschlag für CureVac: Der Corona-Impfstoff CVnCoV habe bei der zweiten Zwischenanalyse nur eine Wirksamkeit von 47 Prozent gezeigt, teilte das Tübinger Unternehmen mit. Die Studie soll aber fortgesetzt werden. [Quelle]

Das Bundesgesundheitsministerium dementiert Medienberichte zu Kürzungen bei Lieferungen des BioNTech-Impfstoffs in nächster Zeit. BioNTech habe im 2. Quartal Lieferungen vorgezogen und dadurch ermöglicht, dass „deutlich mehr Impfungen als ursprünglich angenommen“ hatten stattfinden können. [Quelle]

Impfzentren sollen erhalten bleiben: Bund und Länder wollen die öffentliche Impf-Infrastruktur über den Sommer hinaus erhalten – wenn auch teilweise im Stand-by-Modus. Mobile Einsatzgruppen sollen ebenfalls in Bereitschaft bleiben können. [Quelle]

Da eine vierte Corona-Welle im Bereich des Möglichen sei, bereiten Bund und Länder offenbar vor, die Impfzentren länger als geplant offen zu halten. Außerdem müsse man im Herbst mit Nachimpfungen bei der älteren Generation beginnen, sagte Bundeskanzlerin Merkel. [Quelle]

Mit CureVac-Impfstoff ist in Q2 nicht mehr zu rechnen. Mitte Mai hatte der Tübinger Impfstoffentwickler noch verlauten lassen, die Arbeiten an dem COVID-Impfstoff lägen im Plan und man rechne damit, „noch im 2. Quartal eine bedingte Zulassung in der EU zu erhalten“. [Quelle]

Lahmer Impfstart in Betrieben: Drei Dax-Konzerne haben noch keinen Impfstoff bekommen. Bei Bayer sind am Montag 3000 Impfdosen an die Werkstore geliefert worden. Bestellt hatte der Dax-Konzern 20.000. [Quelle]

Herzmuskelentzündung nach Corona-Impfung: Israel berichtet von einem möglichen Zusammenhang zwischen mRNA-Impstoffen und Fällen von Myokarditis. Das Paul-Ehrlich-Institut sieht kein Risiko[Quelle]

Kind mit Biontech geimpft: Weil seine neunjährige Tochter in einem bayerischen Impfzentrum wohl aus Versehen eine Dosis Biontech-Impfstoff verabreicht bekam, erstattet ein Mann Strafanzeige. Warum es zu dem Missgeschick kam, ist noch vollkommen unklar. [Quelle]

Die betriebsärztliche Corona-Immunisierung von Belegschaften hat am Montag teils einen holprigen Start hingelegt. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen gibt es Stolpersteine, z.B. fehlende Internetzugänge für das Impfmonitoring und die Abrechnungen. [Quelle]

Aufhebung der Impfpriorisierung: Während viele Impfwillige diesen Tag herbeigesehnt haben, erfüllt er andere mit Sorge., Hausärzte und Impfzentren befürchten einen Ansturm, dem sie nicht gerecht werden können. [Quelle]

Die Europäische Arzneimittelbehörde will den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren wohl Ende Mai/Anfang Juni zulassen. Bundesgesundheitsminister Spahn kündigte an, dass man in dem Fall Jugendlichen bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot machen wolle. [Quelle]

Impf-Priorisierung fällt: Immer mehr Bundesländer geben ab kommender Woche die Corona-Impfstoffe für alle frei, um Tempo zu gewinnen. In Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Sachsen können sich demnach bald auch Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Vorranggruppe impfen lassen. [Quelle]

Impfrekord in Deutschland: Rund 1,35 Millionen Corona-Impfungen gab es am Mittwoch – so viele wie noch nie an einem Tag. Laut Gesundheitsminister Spahn soll sich der Schwerpunkt nun zunächst von den Erst- auf die Zweitimpfungen verlagern. [Quelle]

Nach Kanada haben auch die USA den Coronaimpfstoff von Biontech-Pfizer für Kinder und Jugendliche zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA erklärte gestern, das Vakzin könne fortan in der Altersgruppe der Zwölf- bis 15-Jährigen verabreicht werden. [Quelle]

Die Bereitschaft größerer Unternehmen im Nordosten Niedersachsens zu Impfungen durch Betriebsärzte ist groß: sie wollen ihre Mitarbeitenden schnellstmöglich schützen und sehen auch praktische Vorteile, etwa für den Arbeitsalltag. [Quelle]

Bereits zum dritten Mal sind in Deutschland mehr als 800.000 Corona-Impfdosen an einem Tag verabreicht worden. Während der Anteil der Geimpften steigt, mahnt Gesundheitsminister Spahn zur Vorsicht bei Lockerungen. [Quelle]

Die Betriebsärzte sollen ab Anfang Juni auch gegen das Coronavirus impfen können. Start soll laut Bundesgesundheitsministerium spätestens die Woche vom 7. Juni an sein. Mindestens eine halbe Million Impfdosen pro Woche seien für die Betriebsärzte vorgesehen. [Quelle]

Der US-Pharmakonzern Moderna erhöht seine Produktion von Corona-Impfstoff und will allein in diesem Jahr bis zu eine Milliarde Dosen ausliefern. Im kommenden Jahr sollen es bis zu drei Milliarden Impfdosen sein, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. [Quelle]