COVID-Impf-Ticker

Der Impfstoffhersteller Biontech will in Kürze eine Zulassung seines Corona-Vakzins für Kinder ab zwölf Jahren in der EU beantragen. Dieser Antrag werde voraussichtlich „in den nächsten Tagen“ bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA gestellt. [Quelle]

Pilotprojekt gestartet: In Fulda wird vor Ort in Betrieben geimpft. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Fulda starteten am Donnerstagmorgen auserwählte regionale Unternehmen mit den Impfungen ihrer Mitarbeiter im Betrieb. [Quelle]

Nach der Freigabe durch die europäische Arzneimittelagentur Ema soll der Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson jetzt möglichst bald in den deutschen Impfzentren eingesetzt werden. Von Anfang Mai an wird er nach Informationen der F.A.Z. auch in den Arztpraxen verfügbar sein. [Quelle]

Der Freistaat Bayern will sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann soll möglichst schnell allen in Frage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. [Quelle]

Neuerlicher Rückschlag für die weltweiten Impfbemühungen: Unter anderem die US-Arzneimittelbehörde FDA warnt vor dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Erneut wurden nach der Vakzination offenbar vermehrt Thrombosen festgestellt. Betroffen waren sechs Frauen kurz nach einer Impfung. [Quelle]

Auf dem Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson liegen große Hoffnungen: Jetzt hat das Unternehmen mit seinen Lieferungen in die EU begonnen. Deutschland erwartet zunächst zehn Millionen Dosen bis Ende Juni. [Quelle]

Die mRNA-Vakzine von Biontech/Pfizer gegen das SARS-Coronavirus-2 ist auch bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren sicher und sehr wirksam. Der Schutz liegt nach vorläufigen Ergebnissen bei 100 Prozent. Entsprechende Daten präsentierten heute die beiden Unternehmen. [Quelle]

Deutschland will Menschen unter 60 Jahren nicht mehr mit AstraZeneca impfen. Weltgesundheitsorganisation und EU-Arzneimittelbehörde sehen dagegen vorerst kein Risiko. Die Ema erklärte in einer Mitteilung vom Mittwoch, dass sie derzeit keine altersspezifischen Risiken bei der Corona-Vakzine sehe. [Quelle]

Wegen weiterer Thrombose-Fälle haben das Land Berlin und die Stadt München Impfungen mit AstraZeneca für Menschen unter 60 Jahren gestoppt. Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten am Abend über das weitere Vorgehen. Minister Jens Spahn werde dann einen Vorschlag für das weitere Vorgehen vorlegen, heißt es. Außerdem werde eine aktuelle Einschätzung des für die Sicherheit von Impfstoffen zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts erwartet. [Quelle]

In Deutschland sollen bald auch Hausärzte flächendeckend impfen. Das wird durch eine Entscheidung der EMA zur Lagerung des Biontech-Impfstoffs einfacher. Denn dieser muss nicht mehr in Spezialkühlfächern gelagert werden. Nach neuesten Informationen ist der Impfstoff auch bei höheren Temperaturen zwischen minus 15 bis minus 25 Grad zwei Wochen lang haltbar. Bei Kühlschranktemperatur ist der Impfstoff sogar ebenfalls fünf Tage haltbar. [Quelle]

Zum Schutz gegen neue Varianten des Coronavirus sollen die Menschen in Großbritannien Impf-Auffrischungen erhalten. Über 70-Jährige und Menschen mit hohen gesundheitlichen Risiken könnten diese Auffrischungsimpfung bereits im September bekommen. Auch medizinisches Personal und Pflegekräfte sollen dann ihre dritte Dosis innerhalb von zehn Monaten erhalten. [Quelle]

Damit nach Ostern auch Arztpraxen gegen das Coronavirus impfen können, ist eine „Impfallianz Hessen“ gegründet worden. Der Zusammenschluss aus Kassenärztlicher Vereinigung, Landesärztekammer, Hausärzteverband, Landesapothekerkammer und Apothekerverband mit dem Sozialministerium will nach eigener Darstellung den für 5. April geplanten Impfstart „zügig und gut vorbereiten“[Quelle]

Forschende der Uniklinik Greifswald haben herausgefunden, wie die – äußerst seltenen – Hirnthrombosen nach einer Astrazeneca-Impfung entstehen können. Demnach sind die Blutgerinnsel behandelbar. Ob die Reaktion auf den Impfstoff selbst oder den Vektor – also die Verpackung des Wirkstoffes – zurückgehe oder es sich um eine allgemeine Entzündungsreaktion als Immunantwort auf die Impfung handele, müsse noch untersucht werden, hieß es aus Greifswald. [Quelle]

Bund und Länder halten an ihrem Versprechen fest: Bis Ende September solle jeder in Deutschland ein Impfangebot bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Impfzentren und mobile Teams ihre Arbeit bis Ende September fortsetzen. Perspektivisch sollen die Impfzentren ihre Kapazität steigern und auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mit in die Kampagne einbezogen werden. [Quelle]

Die Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt den AstraZeneca-Impfstoff weiterhin. Das Vakzin sei „sicher und wirksam“. Es gebe keine Hinweise darauf, dass von dem Impfstoff ein allgemein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel ausgehe. Zugleich habe eine Verbindung mit bestimmten Fällen aber auch nicht definitiv ausgeschlossen werden können. Daher würden die Prüfungen und Studien fortgesetzt. [Quelle]

Nach Dänemark setzen auch Norwegen, Island und Rumänien die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff AstraZeneca aus. Derweil teilte das Paul-Ehrlich-Institut mit, dass es bisher keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Todesfall in Dänemark und dem Impfstoff gibt. [Quelle]

Gesundheitsminister Spahn geht davon aus, dass der nun von der EMA zugelassene Johnson & Johnson-Impfstoff „Janssen“ frühestens Mitte April in der EU eintrifft. Die Impfkampagne werde bald fließender laufen, sagte er in den tagesthemen. [Quelle]

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern peilen den Beginn von Corona-Impfungen in den Arztpraxen spätestens für Mitte April an. Vorab müsse geklärt werden, wie die Aufteilung des Impfstoffs zwischen den öffentlichen Impfzentren und den Hausarztpraxen erfolgen soll. [Quelle]

In England und Schottland erhobene und ausgewertete Realdaten zeigen, dass der Impfstoff von AstraZeneca gerade bei der Altersgruppe über 65 Jahren effektiver ist als das Mittel von Biontech/Pfizer. Die Ständige Impfkommission denkt bereits darüber nach, ihre Empfehlung zum AstraZeneca-Impfstoff zu ändern. [Quelle]

Die Ministerpräsidenten Söder und Kretschmer wollen gegen Corona an einem Strang ziehen, haben einen 10-Punkte-Plan erstellt. Der sieht auch eine Änderung der Impfverordnung vor. Insbesondere der Astrazeneca-Impfstoff solle möglichst schnell zur Verimpfung an Haus- und Betriebsärzte verteilt werden. Auch Schulärzte brachte Söder ins Spiel. [Quelle]