COVID-Impf-Ticker

In den USA ist ein weiterer Corona-Impfstoff zugelassen worden. Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte dem Mittel des Herstellers Johnson & Johnson eine Notfallzulassung zur Anwendung bei Erwachsenen. Es ist das erste Präparat, das nur einmal gespritzt werden muss. Zudem muss das Präparat nicht tiefgefroren gelagert werden. [Quelle]

Die Entwicklung der nächsten Impfstoffgeneration gegen COVID-19 benötigt je nach Impfstoff­technologie zwischen sechs Wochen bei mRNA-Impfstoffen und einigen Monaten bei Vektorimpfstoffen. Bei Biontech sei bereits mit der Forschung begonnen worden. [Quelle]

Grundschullehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas können sich nun gegen das Coronavirus impfen lassen. Ihnen soll zunächst der Impfstoff von AstraZeneca verabreicht werden, von dem zahlreiche Dosen ungenutzt lagern. [Quelle]

Die Ständige Impfkommission plädiert dafür, die Reihenfolge bei den Corona-Impfungen nicht allzu starr einzuhalten. Damit kein Impfstoff verworfen werde, könnten „geeignete Kandidaten aus nachfolgenden Prioritätsgruppen“ vorgezogen werden. [Quelle]

Zwei gute Nachrichten zum Impfstoff von Biontech/Pfizer: Wie mehrere Medien berichten, genügt eine Lagerung bei -15 Grad statt bei -60 Grad – eine herkömmliche TK-Truhe könnte ausreichen. Außerdem scheint schon 1 Dosis des Impfstoffs sehr effektiv zu sein: In einer Untersuchung aus Israel sanken die Infektionen um 85%. [Quelle]

US-Wissenschaftler haben schwere allergische Reaktionen bei den mRNA-Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer ausgewertet. Ergebnis nach 7,5 bzw. 9,9 Mio. Dosen: Anaphylaxien treten kaum auf, bei Biontech/Pfizer zählte man 4,7 pro 1 Mio., bei Moderna sogar nur 2,5. [Quelle]

Eine israelische Krankenkasse hat Daten von über 500.000 Versicherten ausgewertet, die eine Impfung mit Biontech/Pfizer bekommen hatten. Nur 0,1% von ihnen steckten sich noch mit COVID-19 an, meist mit moderaten Symptomen, niemand verstarb. [Quelle]

AstraZeneca, Biontech/Pfizer und Moderna haben begonnen, ihre Impfstoffe auch für die Verwendung bei Kindern zu erproben. Während die beiden mRNA-Impfstoffe zunächst nur bei Kindern ab 12 Jahren untersucht werden, bezieht AstraZeneca schon 6-Jährige in seine Studie ein. Ergebnisse werden im Sommer erwartet. [Quelle]

In einer Studie mit 365 Probanden hat Moderna untersucht, wie sich die Immunantwort entwickelt, wenn Menschen keine, eine halbe oder die volle Dosis des Impfstoffs bekommen. Schon bei der 1/2 Dosis zeigte sich eine markante positive Reaktion. Die volle Dosis war besser, binnen 2 Monaten näherten sich die Titer-Werte jedoch an. [Quelle]

Steuerliche Entlastungen für freiwillige Helferinnen und Helfer in Impfzentren: Sie können von der sog. Übungsleiter- oder Ehrenamtspauschale profitieren. Die Maßnahmen gelten für die Kalenderjahre 2020 und 2021. [Quelle]

2,7 Millionen Bundesbürger haben schon die Erstimpfung gegen COVID-19 erhalten. Welche Bundesländer im Impfquoten-Vergleich vorne liegen und wie die Impfquoten sich weltweit entwickeln, sehen Sie hier. [Quelle]

Wegen der Lieferverzögerung bei Corona-Impfpräparaten bleiben fünf von elf Impfzentren in Brandenburg für kurze Zeit geschlossen. Aufgrund des Mangels bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna könnten derzeit keine Erstimpfungen vorgenommen werden. [Quelle]

Im Januar hat das Regierungspräsidium Gießen die Erlaubnis dazu erteilt, nun stellt das Mainzer Unternehmen Biontech seinen Corona-Impfstoff im Marburger Werk her. Bis zu 250 Millionen Dosen will das Unternehmen demnach im ersten Halbjahr dort herstellen. [Quelle]

Nach dem Start in sechs Impfzentren im Januar soll ab dem heutigen Dienstag hessenweit in allen 28 Zentren mit der Immunisierung der Menschen gegen das Coronavirus begonnen werden. Da es nach wie vor an Impfstoff mangelt, kann in den Impfzentren nicht in voller Auslastung geimpft werden. [Quelle]

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen haben die 53 Corona-Impfzentren den Betrieb aufgenommen. Das Landesgesundheitsministerium hatte im Vorfeld betont, dass kein Impftermin wegen der schlechten Wetterbedingungen verloren gehe. [Quelle]

Erste Lieferungen des Impfstoffs von AstraZeneca sind in den Bundesländern angekommen. Ab kommender Woche soll mit dem neuen Impfstoff geimpft werden. Gesundheitsminister Spahn empfiehlt, die gelieferten Dosen komplett zu verimpfen – und nichts für die Zweitimpfung zurückzuhalten. [Quelle]

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am RKI, Thomas Mertens, rechnet mit einem ordnungsgemäßen EU-Zulassungsverfahren für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Bislang habe es nur wenige Publikationen in Fachzeitschriften gegeben. Er gehe aber davon aus, dass die Europäischen Arzneimittelbehörde EMA die notwendigen Originaldaten bekomme. [Quelle]

In Kooperation mit dem britischen Pharmakonzern Glaxo-Smithkline (GSK) will die Tübinger Biotechfirma Curevac einen modifizierten Covid-Impfstoff entwickeln, der Schutz gegen neu aufkommende Varianten des Coronavirus bietet. Ein solcher Impfstoff der nächsten Generation soll 2022 zur Verfügung stehen und in die Zulassungsverfahren gehen. [Quelle]

Biontech hat heute angekündigt, in den kommenden Monaten 75 Millionen zusätzliche Impfdosen an die Länder der EU zu liefern. Man schaffe dies durch eine Ausweitung der Produktion auf 13 Standorte, so Biontech-CEO Sierk Poetting. In Kürze beginne auch die Produktion im neuen Werk in Marburg. [Quelle]

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca kann nun auch in der Europäischen Union zum Einsatz kommen. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte der EU-Kommission die Zulassung empfohlen. Anders als die EMA vertritt die deutsche Ständige Impfkommission allerdings die Auffassung, dass das Vakzin nicht bei Menschen über 65 verwendet werden soll. [Quelle]